Ensemble

Arno Friedrich (Regie) studierte von 1998 bis 2001 Kunstgeschichte und Philosophie an der FAU Erlangen. Dann trotz Studienplatz in freier Kunst an der Akademie der bildenden Künste München doch eine Ausbildung an der Schauspielschule Charlottenburg in Berlin. Drei Spielzeiten Ensemblemitglied der Unterfränkischen Landesbühne. Seit 2009 freiberuflich tätig. Engagements u.a. Tiroler Landestheater Innsbruck, Staatstheater Augsburg, Gostner Hoftheater Nürnberg; in München im Import-Export, am Teamtheater, Hoch X Theater, bei Werkmünchen, dem Akademietheater und regelmäßig am TamS-Theater. Regisseure u. a. Carsten Golbeck, Hans Hirschmüller, Eos Schopohl, Malte C. Lachmann, Oliver Zahn, Bernadette Sonnenbichler, Manfred Weiß, Emre Akal, Philipp Jescheck, Lorenz Seib. Mehrere Arbeiten mit Burchard Dabinnus im Zwischenbereich von Performance und Schauspiel. Er arbeitet zudem als bildender Künstler und Regisseur.
www.arnofriedrich.de

Ilaria Grillo (Assistenz) geb. 1991, entdeckte ihre Leidenschaften für Geschichten und dem Theater schon früh. Ihre erste Bühnenerfahrung sammelte sie als Jugendliche im Momoll-Jugendtheater, Wil (CH). Das Theater hatte für mich durchaus einen besonderen Reiz und es zog mich aus Neugierde zur darstellenden Kunst vom schweizerischen St. Gallen weiter nach Zürich, Basel und München. Bald wurde mir das Bühnenleben zu viel und ich entschloss mich, hinter die Kulissen des Theaters zu blicken und mich als Regieassistenz an dem Entstehungsprozess von Theaterstücken zu beteiligen. Meine Liebe zum Theater gilt ebenso dem Film. Aber das Theater hinterlässt für mich dennoch lebendigere Eindrücke und ist in seiner Art einmalig.

Tine Hagemann (Puppenbau & -spiel) Ausbildung an der Athanor Akademie für darstellende Kunst in Burghausen, am Figurentheater-Kolleg Bochum und HFS Ernst Busch, Abteilung Puppenspiel. Engagements im Theater K in Aachen, im Garagen- und Hoftheater Aualeu in Rumänien und bei Ensemble LaVie, Dresden. Dann Theater Stückwerk in München, u.a. bei der Produktion „Friss oder Stirb“ (Schauspiel und Stückentwicklung, Regie: Veronika Wolff). Es folgen mehrere Produktionen mit Suse Wächter: „Der Untergang des Hauses Usher“ am Residenztheater München, „Brecht“ (eingeladen zum Heidelberger Stückemarkt 2014) am Theater Oberhausen und am Schauspielhaus Hamburg „Karaoke mit Gott“. Danach am Schubert-Theater, Wien die Figurentheaterproduktion „Alice“, Regie: Simon Meusburger, im Künstlerhaus München mit Georg Jenisch „Picasso L’Amoroso“ und am TamS Theater München mit der Performerin Cornelie Müller „Den Stieglitz hören“ und der Regisseurin Andrea Kilian „Schlimmes Ende“. Zuletzt Puppenausstattung am Theatrul Gong in Sibiu, Rumänien bei der Produktion „Schusch“. www.tine.hagemann.me

Rainer Haustein (Schauspiel) ist in München erstmals mit der Theaterwerkstatt Kelle Riedel im OFF-OFF-Studio und im Wirtshaustheater im Westend in Erscheinung getreten. Nach einer Regiehospitanz am Staatstheater im Gärtnerplatz bei Friedrich Meyer-Oertel (Richard Wagners „Die Feen“) arbeitete er als Regieassistent am Münchner Studiotheater im PEP und trat dort nach privatem Schauspielunterricht in Graz auch als Darsteller in verschiedenen Produktionen auf. Nach einem Auftritt im „Weihnachtslied“ von Charles Dickens als junger Scrooge im „Theaterzelt Das Schloss“ besetzte ihn die Regisseurin Eos Schopohl 1993 für ihr erstes Stationen-Theaterprojekt in der Rolle des NS-Studentenführers Rosloh in Ferdinand Bruckners „Die Rassen“ in der Pasinger Fabrik. Langjährige Zusammenarbeit mit Eos Schopohl und dem „Theater Fisch & Plastik“, u.a. als Berdoa in Grabbes „Gothland“, als Olof in dem Strindberg-Projekt „Glaubenstürme“ und zuletzt 2015 als Bernard in Virginia Woolfes „Die Wellen“. Seit 1994 Ensemblemitglied und Gast in Andreas Seyferths „Theater Viel Lärm Um Nichts“, u.a. in Shakespeares „Richard III“, „Das Wintermärchen“ und in Schillers „Der Parasit“. Zuletzt war er dort 2017 als Petruchio in „Der Widerspenstigen Zähmung“zu sehen. Weitere Auftritte u.a. im Staatstheater am Gärtnerplatz in Carl Orffs „Astutuli“, an den Münchner Kammerspielen in Dieter Dorns „König Lear“-Inszenierung und Georg Ringsgwandls „Die Tankstelle der Verdammten“, sowie in der Komödie im Bayerischen Hof und im Torturmtheater Sommerhausen. Mitwirkung am Pathos Transport Theater u.a. als Mark in der Münchner Erstaufführung von Mark Ravenhills „Shoppen und Ficken“. Mit der Performance-Gruppe  „Hunger & Seide“ arbeitete er bei den Stückentwicklungen „Wilde Dinge“ im TamS und „Wer ist Dein Wolf“ im Schwere Reiter mit. Seit 2011 Mitwirkung in diversen Stücken von Stefan Kastner, angefangen bei „Im Enddarm der Stadt“ im I-Camp, der 2015 zur Eröffnung des Münchner Hofspielhauses verfassten Uraufführung „Die Sphinx von Giesing“, bis hin zu „Die Haltestelle“ 2017 im Schwere Reiter. Zuletzt als „Bassa Selim“ in seiner Inszenierung von W.A. Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“. Weiterhin Mitwirkung in zahlreichen Fernsehproduktionen wie „Der Bulle von Tölz“, „Mit Herz und Handschellen“, „Die Rosenheim-Cops“, „SOKO Kitzbühel“, „München 7“, „Hubert und Staller“, „Unter Verdacht“, „Der Alte“, „5 vor 12“, „Der Kroatien-Krimi“ und der Sky-Serie „Der Pass“. Auch in den Kinofilmen „Der Sommer der Gaukler“ von Marcus H. Rosenmüller und in Oliver Haffners „Wackersdorf“ war er zu sehen.

Melda Hazirci (Schauspiel) Melda Hazirci absolvierte nach einer Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin und einem einjährigen Aufenthalt in New York
ihr Studium an der Schauspiel München in ihrer Heimatstadt. Während des Studiums war sie Teil des Ensembles Stankenhausen Tropical am Theater Heppel&Ettlich und wirkte in Kooperation mit der HFF München, Macromedia und der Medienakademie in zahlreichen Studienfilmen, Kurzfilmen, Musikvideos und diversen ARD,ZDF und BR-Produktionen mit. (u.a. „Polizeiruf 110“, „Walulis sieht fern“). Auf der Bühne spielte sie zuletzt in „Kein Kläger“ (Ch. Mudra 2019), „Feierabend“ (A. Seyferth 2019), „Die Irre v. Chaillot“ (A. Seyferth 2018), „PHONE HOME“ (M. Sommer 2017), „König der Herzen“ (J. Pfeifer 2014-2017), „Wir waren nie weg“ (Ch. Mudra 2016), „Lieblingsmenschen“ (W. Eggenhofer 2015) und „Perplex“ (Ch. Neuberger)

Katharina Schmidt, Claudia Karpfinger

Claudia Karpfinger (Bühne, Kostüm) Die Bühnen- und Kostümbildnerin Claudia Karpfinger studierte Innenarchitektur an der Fachhochschule Rosenheim mit Wahlfach Szenografie und ist seit 1997 in zahlreichen freien Produktionen tätig: u.a. für das Pathos Transport Theater, Metropol Theater, TamS Theater, Lustspielhaus, Theater Blaue Maus, für „SpielArt“ München und das Impulse Festival in NRW. Sie arbeitete mit Otto Kukla, Crescentia Dünßer, Sylvia Panter, Pierre Politz, Cornelie Müller, Ruth Geiersberger, Gil Mehmert, Jochen Strodthoff und Judith Al Bakri ( Hunger&Seide ), Cornelius Gohlke, Burchard Dabinnus, Robert Spitz, Waltraud Lehner, Lorenz Seib und Anette Spola.2016 gründet sie mit Katharina Schmidt das Kollektiv GewirkWerk und erarbeitet in künstlerischer Kooperation Bühnen- und Kostümbilder.

Katharina Schmidt (Bühne, Kostüm) In München geboren & am Ammersee aufgewachsen assistierte Katharina während & nach ihrem Studium an der LMU (Theaterwissenschaft, Soziologie & Neuere Deutsche Literatur) bei zahlreichen Theatern & freien Projekten (TamS- Theater, büro für angelegenheiten, Hunger&Seide, Staatstheater am Gärtnerplatz, Schaubühne in Berlin) sowie bei verschiedenen Bühnen- & Kostümbildner*innen. Seit 2009 arbeitet sie als freischaffende Kostümbildnerin für Theater & Film. Ihr letzter Kinofilm Die defekte Katze feierte auf der 68. Berlinale, Sektion Perspektive Deutsches Kino, Premiere. Seit 2016 arbeitet sie im Kollektiv mit Claudia Karpfinger. Gemeinsam entwerfen sie in künstlerischer Partnerschaft unter dem Label GewirkWerk Bühnen- & Kostümbilder & setzten diese um.

Laura Mangels (Dramaturgie) Laura Mangels studierte Kulturwissenschaften, Politikwissenschaft und Theaterwissenschaft in Lüneburg und Leipzig. Seit Oktober 2018 studiert Laura Mangels im Masterstudiengang Dramaturgie an der Theaterakademie August Everding. Erste Theatererfahrung sammelte sie u.a. als Regieassistentin am Theater Laboratorium in Oldenburg (Regie: Pierre Schäfer, Pavel Möller-Lück). Von 2013 bis 2016 war sie Mitglied von „Zum Kollektiv e.V.“ Angelegt als kulturelle Zwischennutzungen, veranstaltete das Kollektiv Kunstausstellungen, Theaterprojekte und Konzerte in temporären Projekträumen. Neben diversen Kurzfilmprojekten, die in Zusammenarbeit mit Max Rauer entstanden, war Laura Mangels als Produktionsleitung für den Langspielfilm „Fluten“ tätig (Regie: Georg Pelzer, Premiere 23. Oktober 2019, Internationale Hofer Filmtage). Im Jahr 2017 arbeitete sie sechs Monate in der Programmabteilung des Goethe-Instituts Thessaloniki mit.

In ihrem Studium beschäftigte sie sich insbesondere mit Gegenwartsdramatik, Besonderheiten der Stadttheaterstruktur und Fragen von Repräsentation auf (und hinter) der Bühne.

Als Dramaturgin betreute sie u.a. Arbeiten von Ayşe Güvendiren („Regel 5/22“), Gineke Pranger („FINITA“ gemeinsam mit Teresa Martin) und Caroline Anne Kapp. Mit Kommiliton*innen präsentierte sie eine Audioinstallation zu Texten von Maria Milisavljevic im Museum Villa Stuck und entwickelte unter der Regie von Sapir Heller eine Performance zu „paradies fluten“ von Thomas Köck. 

Peter Papakostidis (Schauspiel) 1974 in München geboren,  1995-99 Schauspielausbildung an der Athanor Akademie für darstellende Kunst in Burghausen. Anschließend Romeo in Shakespeares „Romeo und Julia” am Landestheater Salzburg. Sein erstes Festengagement führt ihn von 2000 bis 2004 ans Stadttheater Regensburg. 2004 erhält die Produktion „Mein Kampf” von George Tabori, in der Peter Papakostidis den Hitler spielt, den Produktionspreis der Bayerischen Theatertage. 2006 „Warten auf Godot“ von Samuel Beckett. Letztere Inszenierung wurde auf dem Internationalen Theaterfestival 2006 in Sibiu wie auch in Bukarest gezeigt. 2007-10 Tournee-Theater mit  „Die Grönholm Methode” und „Kuznecov und Serpuchov ziehen in den III. Stock“. 2010-12 am Staatstheater Temeswar Rumänien, danach u.a. Metropoltheater München, Teamtheater, Import Export, Festspiele Stockerau (Österreich). Parallel dazu seit 2016 Theaterpädagogische Assistenzen bei Kirsi Talvela und Bodo Bühling an der Rudolf-Steiner-Schule, Gröbenzell & München-Schwabing sowie 2019 eigene Inszenierung an der Rudolf-Steiner-Schule, Südwest. 2018-19 Tournee-Theater mit „Homohalal“ von I. Amir.

Verena Richter (Text, Musik, Schauspiel) Verena Richter aus München wurde geboren und aufgewachsen. Rhapsodische Aufenhalte an der Hochschule für Philosophie, der Deutschen Journalistenschule und dem Conservatorio G. Rossini. Als Stipendiatin von Yehudi-Menuhin Live Music Now spielte sie über 120 Konzerte u.a. in Krankenhäusern, Kindergärten und Gefängnissen. Der Bayerische Rundfunk widmete Verena Richters Musik und Täksten eine Programmstunde in der Sendung U21. Ihre Dinggedichte erschienen wöchentlich in der Süddeutschen Zeitung. Neben einigen belanglosen Auszeichnungen ist Verena Richter erste und bislang einzige Preisträgerin des von ihr gestifteten Wuppie Trinkwurst Preises. www.verenarichter.de // www.dinggedichte.de // www.die-frau-mit-dem-taekst-de

Sarah Schuchardt (Schauspiel) Geboren und aufgewachsen im Allgäu. 2006 Landestheater Memmingen /G.Mugdan. 2007-2011 Ausbildung an der Athanor-Akademie für darstellende Kunst in Burghausen / Passau. Zwischen 2011 und 2015 folgen Engagements u.a. am Theaterundsofort /Regie: H. Dietz, an der Akademiebühne Everding und an der Studiobühne. Dann zu sehen auf dem Versionale Festival in Leverkusen /M. Rockstroh, auf dem PulzArt Festival Theatrul Tamási Áron in Sfantu Gheorghe /H. Horvath. Seit 2016 mit compagnie nik /V. Wolff im deutschsprachigen Raum auf Tour und zuletzt 2019 am Theater Kosmos /H. Dragaschnig in Bregenz. Daneben Videoinstallationen mit den Künstlern J. Egenrieder und L. Dürr 2014/2015 Regieassistenz bei C. Mudra im öffentlichen Raum/HochX www.sarahschuchardt.de

Neil Vaggers (Musik, Schauspiel)  Born in Liverpool 1957. Lebt seit 40 Jahren in München. Arbeitet selbstständig als Musiker / Künstler. www.expressbrassband.de

Alexander Wagner (Schauspiel) Auszug aus meinem Tagebuch: Ui heute Abend war ich in München im Theater mit meinem Papa, da haben wir uns ein Stück angesehen dass Hamlet heisst. Ich will das auch, das ist ja Wahnsinn was der Mann da auf der Bühne alles gemacht hat und soooo lange, bin dann mal kurz eingeschlafen aber als dann jemand gestorben ist auf der Bühne, ich glaub irgendnen Typ der der sich blöderweise hinter dem Vorhang versteckt hat und der Degen da genau an der stelle durch ist. Na da war ich dann wieder wach und alle Menschen um mich herum waren ganz still und das Licht und dann haben sie noch gefochten und dann ist die Frau auch noch umgekippt und dann die anderen auch noch alle .. also da war was los.. Ab dem Abend wollte ich das auch machen da oben. www.alexanderwagnerblog.wordpress.com